Arbeitsplatzbewertung im Weißen Haus

Die Schonfrist ist vorbei für Barack Obama. Traditionsgemäß steht eine erste Beurteilung seiner Leistung nach 100 Tagen im Amt an und dieser Zeitraum ist nun fast um. Eine Meinungsumfrage per Telefon unter 1051 erwachsenen US-Bürgern ergab ein überwiegend positives Bild seiner Arbeit. Mehr als die Hälfte der Befragten (56%) gab an, dass Obama seine Aufgaben gut oder sogar hervorragend bewältigt hat. Ein weiteres Viertel schätzt seine Arbeit zumindest als ganz gut ein. Jeder 5. Interviewte befand seine Leistung jedoch als mangelhaft oder sogar fürchterlich. Dies spiegelt eine weitere Umfrage, die ergab, dass knapp 2/3 der Befragten seine Arbeit gutheißen und weniger als ein Drittel sie mißbilligt.

Auf die Frage, was das beste war, das er während seiner ersten 100 Tage getan hat, können 35% überhaupt nichts nennen. Diejenigen, denen etwas einfällt, geben seine wirtschaftlichen Maßnahmen an (27%) und knapp ein Fünftel nennt seine Auslandsbeziehungen, mit denen er den USA ein besseres Image in der Welt verliehen habe.

Als die Interviewer wissen wollten, was das schlechteste war, waren es sogar 39%, die auf diese Frage nichts nennen konnten. Mehr als ein Viertel kritisiert jedoch, dass er zu verschwenderisch mit Steuergeldern umgegangen sei, um Rettungsaktionen, den Haushalt und Konjunkturpakete zu finanzieren (28%). Auf Platz 2 der Negativpunkte landet der Aspekt der nationalen Sicherheit, die Obama laut 11% der Befragten durch seine Beziehungen zu Feinden des Landes gefährdet habe, sowie die Schließung des Gefangenenlagers in Guantánamo.

Quelle: Saad, Lydia: „In First 100 Days, Obama Meets or Exceeds Expectations“(In: The Gallup Organization, 26.04.2009) .

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