Der Ball ist rund und eine Amtszeit dauert 2 103 840 Minuten

Wirtschaftskrise hin oder her, der Ball muss durch den Ring. Am gestrigen Sonntag konnte Präsident Obama gleich zwei seiner Leidenschaften frönen: Basketball spielen und schauen. In der University of Chicago führte er sein Team, bestehend aus Freunden und Beratern aus dem Weißen Haus,  durch vier Spiele, musste sich jedoch im Finale denkbar knapp geschlagen geben. Anschließend sah er sich die Profis an, die im NBA All-Star Game in Phoenix aufeinandertrafen, wo Kobe Bryant und Shaquille O’Neal den Westen zu einem deutlichen 146:119 Sieg führten. Gleichzeitig wurden Obamas Spielerqualitäten von NBA-Legende Magic Johnson analysiert, der vor allem die präsidialen Abspielqualitäten hervorhob. Als er dann sogar einen Drei-Punkte-Wurf versenken konnte, war Steve Nash von den Phoenix Suns ganz aus dem Häuschen und auch Bill Russel, der mit den Boston Celtics elfmal NBA-Meister geworden war, lobte ihn als einen ziemlich guten Rebounder. Magic Johnson, der auch von Obamas Leistungen abseits des Spielfelds begeistert ist, machte deutlich, dass sein vorausschauendes Denken auf dem Basketball-Platz auch seine Politik bestimmt und ihm dort viele Vorteile verschafft. Da Obama, laut seinem Pressesprecher Robert Gibbs, fast jeden Tag zumindest zeitweise einen Basketball in der Hand hat, kann man wohl durchaus optimistisch in die Zukunft blicken…

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