Obama auch als Puppe ein Renner

Wie wir alle wissen, steckt die Wirtschaft in einer schweren Krise. Die ganze Wirtschaft? Nein, ein Zweig, der sich einer erfreulichen Konjunktur erfreut, ist der Handel mit Obama-Souvenirs. Becher, T-Shirts, Schreibwaren, Poster, Postkarten, Schürzen, Untersetzer, Mousepads,… diese Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Wer sich einige Exemplare ansehen möchte, schaue einfach mal bei Obama-Fanartikeln vorbei. Bei anderen Vertreibern gehen lebensgroße Obamas aus Pappe für €33,87 das Stück weg wie warme Semmeln und auch Tätowierer hören immer öfter den Wunsch nach einem lebenslangen Obama-Andenken. Was sagt Ihr zu diesem Hype? Sollten Politiker wie Popstars, Sportler und Filmstars vermarktet werden? Oder rechtfertigt der ökonomische Aufschwung in dieser Branche mit allen positiven Begleiterscheinungen wie der Schaffung von Arbeitsplätzen diese Manie?

Quelle: Segal, David: „A Stimulus In His Own Image“ (The Washington Post, 28.11.2008)


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