Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass Barack Obama schon vor mehr als achtzehn Jahren der erste schwarze Präsident gewesen ist. Damals, im Februar 1990, wurde er als 28jähriger Absolvent der Columbia University zum Präsidenten des Harvard Law Review gewählt. Interessant ist hierbei vor allem seine Stellungnahme:

”The fact that I’ve been elected shows a lot of progress. It’s encouraging. But it’s important that stories like mine aren’t used to say that everything is O.K. for blacks. You have to remember that for every one of me, there are hundreds or thousands of black students with at least equal talent who don’t get a chance.”

Die Aussage des Jura-Professors Randall Kennedy zur Wahl von Obama drückt deren Bedeutung, aber auch gewisse Bedenken aus:

”For better or for worse, people will view it as historically significant. But I hope it won’t overwhelm this individual student’s achievement.”

Man sieht, dass sich in den vergangenen achtzehn Jahren in vielen Köpfen wohl so einiges getan hat. Oder täuscht das nur?

Quelle der Zitate: Butterfield, Fox: “First Black Elected to Head Harvard’s Law Review” (Special to The New York Times, 6.2.1990)

 

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